Aktuelles vom Hof

Pressemitteilung | Mühlingen, 25. Juni 2021

Bau des Mobilstalls für die Aufzucht der Hähne

Seit gut einer Woche entsteht unweit unseres Schaubauernhofs ein Mobilstall, in dem in wenigen Tagen dann Hähne einziehen werden. Denn der Hönig Hof ist treibende Kraft hinter der Huhn&Hahn-Initiative und übernimmt damit die Verantwortung für die Aufzucht der männlichen Küken und Geschwister der Legehennen.

 

Inzwischen ist es gesetzlich klar geregelt, dass ab nächstem Jahr die männlichen Küken nicht direkt nach dem Schlüpfen getöten werden dürfen. Die Discounter setzen vielmals darauf, dass die Geschlechtsbestimmung im Ei, im sogenannten "In-Ovo"-Verfahren, zuverlässig funktioniert. Doch aus unserer Sicht sind die Verfahren noch unausgereift und die Geschlechtsbestimmung zu einem zu späten Zeitpunkt möglich. Für uns entscheidend sind jedoch ethische und ökologische Überlegungen, die klar für eine Wandel hin zum Zweinutzungshuhn sprechen.

 

Deshalb setzt der Hönig Hof als Teil der Huhn&Hahn-Initiative auf die Aufzucht der Hähne. Das fordert zwangsläufig entsprechende Ställe für die kleinen Küken. Sie werden in den Ställen in circa zwölf bis 14 Wochen heranwachsen. Die Aufzucht ist damit im Vergleich zur reinen Mast deutlich langsamer. Doch dafür sind unsere Hähne quicklebendig und bewegen sich munter im Stall und Freiland. Die Qualität des Fleiches ist wegen des langsameren Wachstums und der Bewegung deutlich höher. Da die Hähne etwas weniger Fleisch ansetzen wird die Aufzucht durch einen kleinen Aufpreis von 3 Cent pro Ei quersubventioniert. 

 

Gerade Fachleute kritisieren dabei häufig die Nachhaltigkeit, da die Hähne entsprechend länger den Stall belegen und mehr Futter benötigen. Aus unserer Sicht ist diese Kritik jedoch nicht gerechtfertigt. Unser Kollege Matthias Kurz hat dies in einem Video für die Eierhöfe aus Baden-Württemberg verständlich erklärt:

Wie nachhaltig die Aufzucht der Hähne ist erklärt Kollege Matthias Kurz in diesem Video.

FAZIT

Der Hönig Hof übernimmt mit dem eigenen Mobilstall nicht nur eine ideelle, sondern eine ganz aktive Rolle für die Aufzucht der männlichen Küken. Dabei engagieren wir uns für eine nachhaltige Tierhaltung mit einem klaren Fokus auf das Tierwohl.

 Presssekontakt

Hönig Hof GmbH

Reißmühle 1

78357 Mühlingen

 Geschäftsführer Christoph Hönig
Telefon 07775 93000
 E-Mail info@hoenig-hof.de

Verfolgen Sie den Aufbau unseres Mobilstalls doch einfach auf unseren Social-Media-Kanälen:


Pressemitteilung | Mühlingen, 29. April 2021

Christoph Hönig erhält die Staufermedaille

Für seinen besonderen Einsatz für die regionale Vermarktung von Lebensmitteln auf vielen Ebenen hat Christoph Hönig die Auszeichnung des Ministierpräsidenten des Landes Baden-Württemberg erhalten.

 

Mit der Staufermedaille würdigt das Land den unermüdlichen Einsatz unseres Geschärftsführers für die Stärkung der regionalen Lebensmittelvermarktung in verschiedenen Organisationen und Gremien. Bei der Übergabe der Staufermedaille hob die Staatssekretärin des Ministeriums für den Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Friedlinde Gurr-Hirsch MdL am Donnerstag 29. April seinen Einsatz für die Eierhöfe aus Baden-Württemberg, die Huhn&Hahn-Initiative und das Qualitätszeichen Baden-Württemberg (QZBW) sowie das Bio-Zeichen Baden-Württemberg (BioZBW) hervor.

Christoph Hönig ist außerdem Vorstand der 'Fördergemeinschaft für Qualitätsprodukte Baden-Württemberg (FBW) und zudem im Vorstand des Gutes vom See e.V.

Damit macht sich Christoph Hönig stark für die regionale Vermarktung und den Aufbau einer Regionalmarke des Lebensmitteleinzelhandels. Er ist mit dafür verantwortlich, dass eine Vielzahl von kontrollierten Betrieben ein breites Sortiment an hochwertigen landwirtschaftlichen Erzeugnissen produzieren und vermarkten können.

Staatssekretärin des Ministeriums für den Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Friedlinde Gurr-Hirsch MdL überreichte am Donnerstag 29. April die Staufermedaille Christoph Hönig.


WISSEN | Mühlingen, 15. April 2021

Gelb ist nicht gleich gelb

Wie ein Ei schmeckt, wie es riecht, welche Farbe der Eidotter hat, aber auch, welche Inhaltsstoffe es später aufweist, ist abhängig vom Hühnerfutter.

 

Um bei einem Ei einen vom Verbraucher gewünschten goldgelben Eidotter zu erreichen, wird allgemein aus Kostengründen in der Hühnerfütterung ein synthetischer Farbstoff mit dem Namen Canthaxanthin gefüttert. Wir sind jedoch der Meinung, dass in hochwertigen und natürlichen Lebensmitteln wie Eiern ein synthetischer Dotterfarbstoff wie Canthaxanthin nichts zu suchen hat.

 

Unser Futter besteht aus hochwertigen Rohstoffen wie Weizen und Mais aus der Region sowie Maiskleber und Tagetesblüte. Dies macht die Zugabe von Farbstoffen überflüssig.


WISSEN | Mühlingen, 15. März 2021

GeFärbte Eier - nicht nur farbenfroh sondern unkekühlt Haltbar

Es gibt zwar verschiedene Theorien, doch wahrscheinlich ist der Brauch Ostereier zu färben tatsächlich Jahrtausende alt: Schon im alten Ägypten wurde das Ei als Ursprung der Welt verehrt. In Griechenland und im alten Rom wurde die Tag und Nachtgleiche im Frühjahr mit gefärbten Eiern verehrt. Das Christentum hat sich diese Symbolik zu eigen gemacht und erinnert an Ostern mit gefärbten Eiern an die Auferstehung Christi. Doch wie werden die farbenfrohen Eier denn heute gefärbt?

 

Die leuchtenden Ostereierfarben machen Appetit und werden bei uns in Baden-Württemberg gefärbt. Die Eier durchlaufen (übrigens ohne gepikstes Loch) auf einem Förderband erst vier Minuten heißen Dampf, um dann  auf dem Rückweg im heißen Wasser gekocht zu werden.

 

Direkt aus der Garung kommend, werden sie noch heiß willkürlich vorwärtsbewegt über Farbwalzen gerollt und erhalten dadurch die schicke Marmorierung. Die lebensmittelechte Farbe ist durch einen hohen Alkoholanteil auf dem heißen Ei schnell getrocknet und verschließt die feinen Poren, aber auch eventuell feine Risse der Eierschale. Damit sind die gekochten Eier auch ungekühlt länger haltbar.

 

Direkt nach dem Färben geht es in den Kühlturm und gut eine viertel Stunde nachdem das rohe Ei in die Färbeanlage kam, ist das schön glänzende Osterei fertig und kann direkt verpackt werden.

 

Tipp zum selbst Färben:

Eier sollte man nur weich kochen und nach dem Kochen länger kühlen, damit der Garungsprozess bis zum Eigelb gestoppt wird. So bleibt das Eigelb wachsweich. Optimal fürs Färben sind Eier, die circa 14 Tage alt sind, denn frischere lassen sich später nicht pellen. Die Farbe fürs selbst färben verschließt die Poren nicht und die Eier sind somit leider nicht ganz so lange haltbar wie unsere Oster- und Vespereier und sollten deshalb besser gekühlt gelagert werden. Damit die Farben glänzend herauskommen nimmt man vorzugsweise weiße Eier. Oder Sie entscheiden sich für die leicht gelblichen Eier unserer Huhn&Hahn-Initiative.



Pressemitteilung | Mühlingen, 09. September 2020

Landwirte der Huhn & Hahn Initiative in Baden-Württemberg begrüßen das Ende des Kükentötens

Die Landwirte der Gemeinschaft „Die Eier-Höfe“ aus Baden- Württemberg mit der 2017 gegründeten Initiative Huhn & Hahn begrüßen die Ankündigung der Bundes-Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner, das Töten der männlichen Küken bis Ende 2021 zu verbieten.

 

Jährlich werden über 45 Millionen männliche Küken aus der Legehennen Haltung in Deutschland gleich nach dem Schlupf getötet, da sie im Gegensatz zu den speziellen Masthühnern die für die Fleischerzeugung gehalten werden, viel langsamer wachsen und weniger Brustfleisch ansetzen.

Bundesagrarministerin Julia Klöckner hat nun angekündigt, das massenhafte Töten männlicher Küken ab 31.12.2021 per Gesetz in Deutschland zu verbieten.

 

Die Landwirte der Initiative Huhn & Hahn begrüßen diese Entscheidung, lehnen die derzeitigen Verfahren der geschlechtlichen Früherkennung im Ei jedoch ab.

Die heutigen Methoden zur Früherkennung im Ei, sind nach Auffassung von Christoph Hönig (1. Vorsitzende der Gemeinschaft Die Eier-Höfe) der falsche Weg.

„Zu diesem Zeitpunkt ist das Küken schon so weit entwickelt, dass es sich nur um ein in das Ei verlagerten Tötungszeitpunkt handelt“, so Hönig.

 

Die Landwirte der Initiative Huhn & Hahn setzen deshalb weiterhin auf die Aufzucht der männlichen Küken und auf die sinnvolle Verwertung des hervorragenden Fleischs der langsam wachsenden Hähne.

 

„Dieses Fleisch erfreut sich einer immer größeren Beliebtheit beim bewusst einkaufenden Kunden“ so Christoph Hönig und wird in Bio-Qualität bei der Herstellung von Baby-Nahrung verwendet oder von den Freiland-Hähnen bei der Herstellung einer leckeren schwäbischen Maultasche der Firma Bürger. Alle Produkte der Huhn & Hahn Initiative sind leicht an der roten Banderole der Initiative im gut geführten Lebensmitteleinzelhandel, zu erkennen.


 Presssekontakt

Werbegemeinschaft 08 Eier aus Baden-Württemberg

Im Roßgraben 1, 77723 Gengenbach

 Email mail@eierhöfe.de
 1. Vorsitzender Christoph Hönig, Tel. 07775 93000
 2. Vorsitzender Martin Zapf, Tel. 07803-926180
Download
Pressemitteilung Huhn & Hahn
PM Huhn & Hahnitative 2020.pdf
Adobe Acrobat Dokument 34.1 KB


01. September 2020

Artikel im Akzent


01. Juli 2020

Anzeige der Eier-Höfe


07. April 2020

Von Ausgangssperren und Hamsterkäufen

Zuerst möchten wir all denen unser Mitgefühl aussprechen, die direkt betroffen sind und sich in Quarantäne befinden. Jetzt in diesen schwierigen Zeiten ist es vor allem wichtig, sich gegenseitig zu unterstützen und beizustehen, verantwortungsvoll zu handeln und Ruhe zu bewahren. Wir empfehlen, das Nötige zu tun, um die eigene Gesundheit und die der anderen zu schützen. Und – wo immer möglich – auch denen zu helfen, die auf Hilfe anderer angewiesen sind.

 

Das Team von Hönig Hof wird alles dafür tun, dass es keine Lieferengpässe geben wird.

Wir arbeiten gewissenhaft daran, dass alle Lebensmittelmärkte in der Region ausreichend beliefert werden. Es besteht kein Anlass zu Hamsterkäufen!

Wir bitten Sie den Anweisungen der lokalen Behörden zu folgen und Ihre Gesundheit weiterhin an erste Stelle zu stellen.

 

Wenn es irgendetwas gibt, wobei wir in dieser schwierigen Zeit helfen können, zögern Sie nicht und kontaktieren Sie uns.

 

Ihr Team vom Hönig Hof


Wir empfehlen, das Nötige zu tun, um die eigene Gesundheit und die der anderen zu schützen. Und – wo immer möglich – auch denen zu helfen, die älter sind oder denen es gerade nicht gut geht.