Die Eierhöfe der 08er Truppe

Auch als 'die jungen Wilden' bekannt


In der Gemeinschaft 'Die Eier-Höfe' haben sich über 40 bäuerliche Familienbetriebe zusammengeschlossen, die ihre Hühner artgerecht halten.

Sie werden auch 'die jungen Wilden' genannt, weil sie sich nicht einfach mit dem Status Quo der Höfe ihrer Vorfahren zufrieden gegeben haben, sondern sich gegen veraltete Haltungsformen der Tiere, für mehr Tierwohl und mehr Umweltschutz eingesetzt haben.

 

Der Eierrebell in der ersten Reihe

Christoph Hönig ist der erste Vorsitzende der 'Rebellen' weil er zusammen mit den anderen 'jungen Wilden' der Eierhöfe aus Baden- Württemberg möglichst viel für die Region und das Tierwohl seiner Legehennen erreichen möchte.

Christoph Hönig will etwas bewegen, es reicht ihm nicht nur zuzuschauen, er möchte immer ganz vorne mit dabei sein und mitgestalten, vor allem wenn es um Fragen der regionalen Landwirtschaft und der Verbesserung der Haltungsbedingungen seiner Tiere geht.

 

Die 'Rebellen' der Eierhöfe aus Baden- Württemberg verbindet weit mehr, als die 'Ziffer 08' aus der Eier-Kennzeichnung von Baden-Württemberg.

Alle Familienbetriebe halten ihre Hühner ausschließlich in Boden- und Freilandhaltung oder nach den Richtlinien des ökologischen Landbaus. Das Wohlbefinden der Tiere, die Qualität der Produkte und die regionale Vermarktung zur Förderung der heimischen (Land-) Wirtschaft sind das Wichtigste der Zusammenarbeit der Familienbetriebe der 08er Truppe.

 

Die 08er Truppe

die unter dem Label 'Die Eier-Höfe aus Baden-Württemberg' agiert, will die Struktur der bäuerlichen Landwirtschaft in unserem Land bewahren.

Die Familienbetriebe erzeugen regionale Lebensmittel, die den hohen Ansprüchen aufgeklärter und qualitätsbewusster Verbraucher entsprechen. Dies gelingt nur in einer starken Gemeinschaft. Die 'jungen Wilden' wollen die Familienbetriebe erhalten und setzen sich zusammen für das Wohlbefinden ihrer Tiere ein. Gemeinsam haben sie schon einiges für das Tierwohl erreicht, angefangen von verbesserten Haltungsbedingungen über genfreies Futter, über den Anbau von Soja in Baden-Württemberg, bis hin zur Aufzucht der männlichen Küken mit der Huhn und Hahn Initiative. Auch in Zukunft wird sich die Gemeinschaft der Familienbetriebe aus Baden-Württemberg weiterhin für eine Verbesserung des Tierwohls und für die regionale Versorgung von Lebensmitteln einsetzen.