Bodenhaltung

Die Bodenhaltung von Hühnern erfolgt im Stall. Dabei können sich alle Tiere frei im Stall bewegen. Im Stall nutzen die Legehennen den Raum ebenerdig oder auf verschiedenen Ebenen, wobei nur 3 Ebenen übereinander erlaubt sind. Über mindestens ein Drittel der Stallbodenfläche erstreckt sich ein Scharrbereich der mit Stroh, Hobelspänen, Sand oder anderen Materialien bedeckt ist. Eine Besatzdichte von 9 Tieren je m² begehbarer Fläche darf nicht überschritten werden. Zur Eiablage suchen die Tiere ein Legenest auf, dort legen sie meist in einer Gruppe von 5 – 10 Hühnern ihre Eier.

 

Wie bei Bio- oder Freilandhaltung ist auch in der Bodenhaltung im Stall, zur Verbesserung der Hygiene, ein Teil des Stallbodens oder in der Voliere mit Latten- oder Gitterrost überdeckt unter denen Bänder angebracht sind. So wird der Kot von anderen Hühnern nicht aufgepickt oder in die Einstreu und Nester verschleppt. Dies hält den Stall und damit die Eier sauberer und der Mist wird in einem zusätzlichen Lager solange zwischen gelagert bis er als hochwertiger Dünger auf die Felder gebracht werden kann.

 

Der Verzicht auf Auslauf bedeutet zwar, dass die Besatzdichte nicht durch Ausweichen nach draußen aufgelockert werden kann, dafür werden aber Tierverluste durch Greifvögel und Raubtiere vermieden.

Bei den Eierhöfen aus Baden- Württemberg haben fast alle Bodenhaltungsställe einen zusätzlichen Wintergarten. Dadurch gelangen die Hühner an die frische Luft und können auch mal ein Sonnenbad nehmen.